Neuer Vorstand bei den AKG-Kliniken myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

« Laborbetreiber Synlab kündigt den Lahn-Dill-Kliniken | Neuer Vorstand bei den AKG-Kliniken | Krankenhäuser sehen großen Aufwand durch Pflegebudgets »

 

Neuer Vorstand bei den AKG-Kliniken

Neuer Vorstand bei den AKG-Kliniken (Pressemitteilung).

Dr. Matthias Bracht (Hannover) als Vorstandsvorsitzender für weitere drei Jahre bestätigt Dr. Götz Brodermann (Cottbus) und Dr. Axel Fischer (München) mit neuen Impulsen für die Verbandsarbeit Weiterentwicklung des AKG-Benchmark soll...

Dr. Matthias Bracht (Hannover) als Vorstandsvorsitzender für weitere drei Jahre
bestätigt

Dr. Götz Brodermann (Cottbus) und Dr. Axel Fischer (München) mit neuen Impulsen
für die Verbandsarbeit

Weiterentwicklung des AKG-Benchmark soll Versorgungsrolle der kommunalen
Großkrankenhäuser transparent machen

Nach der Vereinsgründung im Jahr 2017 standen zum Ende des Jahres 2020 die
ersten turnusgemäßen Vorstandswahlen in der „Allianz Kommunaler
Großkrankenhäuser“ e.V. (AKG-Kliniken) an. Im Rahmen ihrer virtuellen
Mitgliederversammlung und des erforderlichen Umlaufverfahrens haben die
Mitglieder für Beständigkeit und Aufbruch zugleich gesorgt.

Mit Dr. Matthias Bracht wurde der bestehende Vorstandsvorsitzende in seinem Amt
bestätigt. Auch Dr. Eibo Krahmer (Berlin) wird sein Engagement für die Belange
der kommunalen Großkrankenhäuser in Deutschland als erster stellvertretender
Vorsitzender weiter fortsetzen. Dr. Thomas Menzel (Fulda) übernimmt die Rolle
des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden von Dirk Balster, der aufgrund
seiner beruflichen Veränderungen auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand
ausscheidet. Als Vorstandsmitglied der ersten Stunde hat Balster einen
wesentlichen Beitrag für den Aufbau und die Wahrnehmung der AKG-Kliniken mit
ihrer Präsenz in Berlin geleistet. „Wir danken Herrn Balster für den
umfassenden Einsatz beim Aufbau der Vereinsstrukturen und sein energisches
Eintreten für eine klare politische Positionierung der kommunalen
Maximalversorger“, fasst Dr. Bracht den Dank der Mitglieder zusammen.

Mit Dr. Götz Brodermann und Dr. Axel Fischer wurden zwei neue Vertreter in den
Vorstand gewählt, die für die weitere Etablierung und Professionalisierung der
AKG im politischen Diskurs neue Impulse setzen wollen. „Die aktuelle Lage
unserer Krankenhäuser zeigt, dass die kommunalen Maximalversorger das Rückgrat
der Gesundheitsversorgung in einer sehr heterogenen und unstrukturierten
Krankenhauslandschaft bilden. Als homogene Gemeinschaft mit den relevanten
Ressourcen wollen wir Treiber und Taktgeber medizinischer und pflegerischer
Themen in der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung werden“,
begründet Dr. Fischer sein Engagement für die AKG-Kliniken. Und Dr. Brodermann
ergänzt: „Dieses Engagement sind wir unseren Patientinnen und Patienten sowie
unseren Mitarbeitenden schuldig.“

Gleichzeitig haben die Mitglieder den Vorschlag des Vorstandes zur
Weiterentwicklung des AKG-Benchmark bestätigt. Umfassende Datengrundlagen und
fundierte Analysen sind seit jeher das Herzstück der Zusammenarbeit zwischen
den Großkrankenhäusern, die sich bereits vor über 20 Jahren zusammengefunden
haben. Bisher lag der Fokus der Datenerhebung mit Kennzahlen aus den Bereichen
Medizincontrolling, Finanzcontrolling und Personalcontrolling auf dem
gegenseitigen Vergleichen und voneinander lernen. Zusammen mit einem neuen
Partner werden die bisher eigenständigen Benchmarkmodule zusammengeführt und
weiterentwickelt. Mit modernen Datenmodellen und Analysemethoden entsteht so
ein einzigartiges Simulationswerkzeug. „Als zentrale Player in unseren Regionen
gestalten wir maßgeblich die Gesundheitsversorgung und sind entscheidender
Wirtschaftsfaktor. Dafür brauchen wir faire Rahmenbedingungen. Mit dem neuen
Benchmark können wir zukünftig die Auswirkungen und Implikationen von
regulativen Veränderungen besser analysieren und schneller adaptieren. Das
stärkt unsere Rolle in der Versorgung vor Ort und in der politischen
Auseinandersetzung auf allen Ebenen“, fasst Dr. Menzel die Bedeutung eines
modernen Analysewerkzeuges zusammen. Durch die Verknüpfung der verschiedenen
Datenquellen und Zeitreihen können Veränderungen und ihre Auswirkungen auf
nahezu alle relevanten Bereiche des Krankenhausbetriebes simuliert werden. Im
Fokus steht dabei immer die dringend notwendige Transparenz über die
spezifischen Versorgungsrollen der Kliniken. „Wir kommunale Kliniken sind auch
dort, wo andere nicht sind und übernehmen Verantwortung für die stationäre und
immer häufiger auch für die ambulante medizinische Versorgung in ganz
Deutschland – von der Grundversorgung bis zur Spitzenmedizin. Das wollen wir
zukünftig noch stärker auf Basis konkreter Daten transparent machen“, gibt Dr.
Krahmer die Richtung für die Datenanalyse vor.

Mit dem Abschluss der Aufbauarbeiten verabschiedet sich mit Helmut Schüttig
nach langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Positionen, zuletzt als
Geschäftsführer der AKG-Kliniken, ein zentraler Treiber und Vordenker der Idee
für einer starken Gemeinschaft der kommunalen Großkrankenhäuser in den
Ruhestand. Den Staffelstab hat er bereits im Sommer an seinen Nachfolger, Nils
Dehne, übergeben. „Ohne den außergewöhnlichen persönlichen Einsatz von Herrn
Schüttig für die Idee eines eigenen Verbandes und die kommunale
Versorgungsverantwortung wären wir heute nicht in der Lage unsere Kenntnisse
und Positionen zielgerichtet in die politische Meinungsbildung einzubringen.
Das ist für uns eine große Verantwortung, die wir kontinuierlich nutzen und
ausbauen werden“, bedankt sich Dehne bei seinem Vorgänger. Das Team der
AKG-Kliniken wird seit Oktober durch Christoph Schulze als neuem Leiter der
Geschäftsstelle in Berlin verstärkt.

Quelle: Pressemitteilung, 13.01.2021

- - - - - - -



erschienen am Donnerstag, 14.01.2021