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Jahresabschluss 2018 - Unimedizin Greifswald mit ausgeglichenem Ergebnis myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

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Jahresabschluss 2018 - Unimedizin Greifswald mit ausgeglichenem Ergebnis

Jahresabschluss 2018 - Unimedizin Greifswald mit ausgeglichenem Ergebnis (Informationsdienst Wissenschaft).

Die Universitätsmedizin Greifswald (UMG) hat 2018 ein ausgeglichenes Ergebnis mit einem Plus von 500 Tausend Euro erreicht. Das gelang erstmals seit Beginn des Sanierungsprozesses. Der Abschluss war um 5,7 Millionen...

Die Universitätsmedizin Greifswald (UMG) hat 2018 ein ausgeglichenes Ergebnis mit einem Plus von 500 Tausend Euro erreicht. Das gelang erstmals seit Beginn des Sanierungsprozesses. Der Abschluss war um 5,7 Millionen Euro besser als noch 2017. Das berichtete am
heutigen Freitag, 28. Juni 2019, der UMG-Vorstand dem Aufsichtsrat und unmittelbar danach der Belegschaft.

Der Aufsichtsrat hatte gemeinsam mit dem Vorstand vor vier Jahren einen
strikten Sanierungskurs vereinbart. Damals hatte das Ergebnis noch bei einem
Minus von 14,3 Millionen Euro gelegen, was den Tiefpunkt markierte. Seitdem hat
sich die Universitätsmedizin schrittweise dem ausgeglichenen Ergebnis
angenähert. Der Gesamtumsatz betrug im vergangenen Jahr 337,9 Millionen Euro.

Das Personal blieb gegenüber dem Vorjahr stabil, es gab sogar einen leichten
Aufwuchs um acht Vollzeitstellen. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 4.528
Menschen an der UMG beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zahl der
Pflegekräfte gegenüber den unterstützenden Bereichen ausgebaut. Durch
Tariferhöhungen konnten die Lohn- und Gehaltszahlungen deutlich gesteigert
werden. Dies führt allerdings auch zu einer Steigerung der Personalaufwendungen
um 8,4 Millionen Euro alleine von 2017 auf 2018.

„Vor drei Jahren haben wir die Trendwende eingeläutet. Jetzt haben wir das Ziel
erreicht – ein ausgeglichenes Ergebnis“, freut sich Marie le Claire,
Kaufmännischer Vorstand der Unimedizin. Gleichzeitig sind neue
Herausforderungen zu berücksichtigen: „Die aktuellen Tarifverhandlungen werden
2019 noch einmal deutliche Steigerungen der Personalkosten hervorrufen.
Gleichzeitig ist es richtig und wichtig, dass wir wettbewerbsfähig auf einem
Niveau wie auch die Mehrheit der anderen Uniklinika in Deutschland zahlen.
Hinzu kommen der Trend, dass weniger stationär behandelt wird, und natürlich
generelle Preissteigerungen wie bei Energie und medizinischem Sachbedarf. Um
den ausgeglichenen Haushalt für das laufende Jahr zu halten, müssen wir weiter
am Ball bleiben.“

Die deutliche Verbesserung im vergangenen Jahr führt der Vorstand vor allem auf
drei Faktoren zurück:
• Nachverhandlung und Standardisierung im Bereich des Sachbedarfs, sowohl
beim
• erfolgreiche Kassenverhandlungen und erzielte Mehrerlöse insbesondere in den
Ambulanzen;
• Ausbau des Angebots der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie auf 50
Betten;
medizinischen Sachbedarf (Implantate, Nahtmaterial etc.), als auch im
Verwaltungsbereich (z.B. Druckerstandardisierung, Ablösung Leasingverträge,
Insourcing externer Dienstleistungen).

Parallel zum Sanierungsprozess wurde die UMG auch 2018 systematisch
fortentwickelt: So entstand die moderne Zentrale Notaufnahme, die vergangenen
Dezember in Betrieb genommen wurde. Erneut wurden mehrere Kliniken von den
jeweiligen Fachgesellschaften und anderen prüfenden Institutionen
rezertifiziert, darunter das Onkologische Zentrum, das Wund- und Venenzentrum
oder die Hygiene- und Umweltmedizin.

Zudem waren die extern geförderten Forschungsprojekte umfangreicher als je
zuvor: In 884 Drittmittelprojekten wurden im vergangenen Jahr 23,4 Millionen
Euro ausgegeben.
Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern startete der Vorstand einen
umfassenden Prozess, an dessen Ende die „Strategie 2026“ stehen wird. Sie wird
Ziele und konkrete Verbesserungsschritte in den klassischen Feldern
„Forschung“, „Lehre“ und „Krankenversorgung“ enthalten, aber auch in
„Personalpolitik“, „Infrastruktur und Digitalisierung“ sowie „Kommunikation“.

Die UMG macht einen Gesamtumsatz von 337,9 Millionen Euro, worin auch rund 58
Millionen Landeszuschuss für die akademische und klinische Ausbildung der Ärzte
und Zahnärzte enthalten sind. Die Studienplätze der Greifswalder
Universitätsmedizin gehören zu den beliebtesten medizinischen
Ausbildungsplätzen in Deutschland.
Und: Im Ranking „World's Best Hospitals“ des Nachrichtenmagazin Newsweek
belegte die UMG bundesweit Platz 31, in Mecklenburg-Vorpommern deutlich Platz 1.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 28.06.2019

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erschienen am Samstag, 29.06.2019
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