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RKH Kliniken haben die ersten Hürden zum Managementvertrag mit der Kreiskliniken Reutlingen GmbH erfolgreich genommen

RKH Kliniken haben die ersten Hürden zum Managementvertrag mit der Kreiskliniken Reutlingen GmbH erfolgreich genommen (Pressemitteilung).

Zustimmung der Gremien der RKH Kliniken und des Reutlinger Kreistags steht noch aus. In den letzten Jahren haben sich die strukturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen durch neue politische Rahmenbedingungen insbesondere für...

Zustimmung der Gremien der RKH Kliniken und des Reutlinger Kreistags steht noch aus. In den letzten Jahren haben sich die strukturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen durch neue politische Rahmenbedingungen insbesondere für kleinere
Krankenhäuser zunehmend verschärft und der Wettbewerb unter den
Krankenhausbetreibern hat zugenommen. Dies hat auch spürbare Auswirkungen auf
die wirtschaftliche Situation vieler Kliniken.
Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation der Kreiskliniken Reutlingen
und des Ausscheidens der Geschäftsführung zum 30. April 2020, hat der
Aufsichtsrat der Kreiskliniken Reutlingen ein unverbindliches
Markterkundungsverfahren durchgeführt, um sich einen Überblick über am Markt
bereits erfolgreich etablierte Managementkonzepte zu verschaffen. Auf dieser
Grundlage haben der Aufsichtsrat der Kreiskliniken Reutlingen GmbH und der
Kreistag des Landkreises Reutlingen beschlossen, für einen Zeitraum von
zunächst drei Jahren das Managements der Kreiskliniken an ein Unternehmen zu
vergeben, welches über große Erfahrung im Management kommunaler
Klinikeinrichtungen verfügt. Die Kreiskliniken Reutlingen mit ihren
Klinikstandorten in Reutlingen, Münsingen und Bad Urach versorgen mit rund
2.000 Mitarbeitern in 775 Betten jährlich etwa 36.000 stationäre und 80.000
ambulante Patienten.

An dem europaweiten Ausschreibungsverfahren zur Vergabe des Klinikmanagements
haben sich auch die RKH Kliniken mit Sitz in Ludwigsburg beworben, zu deren
Klinikverbund die RKH Enzkreis-Kliniken, die RKH Kliniken des Landkreises
Karlsruhe, die RKH Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim und die RKH Orthopädische
Klinik Markgröningen gehören. Im Bewerbungs- und Entscheidungsverfahren haben
die RKH Kliniken die ersten Hürden erfolgreich genommen. Die RKH Kliniken
konnten sich gegenüber mehreren Mitbewerbern durchsetzen und erhielten das
Votum des Aufsichtsrats der Reutlinger Kreiskliniken und des
Verwaltungsausschusses des Reutlinger Landkreises. Nun müssen noch die Gremien
der RKH Kliniken und der Kreistag des Landkreises Reutlingen zustimmen. Der
Managementvertrag gewährleistet der Kreiskliniken Reutlingen GmbH die
unternehmerische und gesellschaftsrechtliche Selbständigkeit.

Falls der Kreistag in Reutlingen bei seiner Sitzung am 16. März den RKH
Kliniken den Zuschlag für den ab 1. Mai 2020 in Kraft tretenden
Managementvertrag erteilt, hat dies auch Auswirkungen auf die Regionaldirektion
der RKH Enzkreis-Kliniken. Denn Dominik Nusser, Regionaldirektor der RKH
Enzkreis-Kliniken, wird dann neuer Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen
GmbH. Die Medizinische Geschäftsführung und den Vorsitz der Geschäftsführung
wird Professor Dr. Jörg Martin übernehmen, der weiterhin alleiniger
Geschäftsführer der RKH Kliniken bleibt.

Quelle: Pressemitteilung, 11.03.2020

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erschienen am Donnerstag, 12.03.2020
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