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Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

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Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Wissenschaftsrat, PDF, 1 MB).

Die Universitätsmedizin am Standort Düsseldorf (UMD) befindet sich derzeit in einer Umbruchphase. Die Entwicklung der letzten Jahre von Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum der 1965 gegründeten Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist geprägt...

Die Universitätsmedizin am Standort Düsseldorf hat erfolgreich den Wandel eingeleitet: Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen mit zahlreichen Wechseln in der Leitung von Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum sowie einer bedrohlichen wirtschaftlichen Situation des Klinikums ist es gelungen, wichtige Grundlagen für die Entwicklung eines strategischen Gesamtkonzepts zu schaffen.

Dazu gehört der begonnene Profilierungsprozess, der anstehende Berufungen ebenso einschließt wie die Zusammenarbeit mit den Universitäten Aachen, Bonn und Köln als Centrum für Integrierte Onkologie (CIO ABCD). Insgesamt ist die Einwerbung von Verbundförderprojekten in der Forschung zu schwach ausgeprägt.

„Seine Forschungserfolge und Drittmittelstärke können dem Kardiovaskulären Forschungsschwerpunkt das nötige Potenzial für eine noch stärkere Profilbildung der Universitätsmedizin Düsseldorf verleihen, insbesondere in Verbindung mit der Stoffwechselforschung/Diabetologie“, sagt Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschafts­rats. Insgesamt muss sich der Standort strategischer aufstellen: ein Konzept für Infrastrukturen wird dringend benötigt, damit z. B. die unzureichenden IT-Infra­struk­turen die Forschung nicht länger behindern. Außerdem müssen die baulichen Investitionsbedarfe angegangen werden, um das Klinikum effizienter zu machen. Für die finanzielle Sanierung der Universitätsmedizin Düsseldorf müssen Land und Standort gemeinsam Wege aus der Krise finden.

Quelle: Wissenschaftsrat, 28.10.2019

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erschienen am Montag, 28.10.2019
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