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Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

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Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Wissenschaftsrat, PDF, 900 kB).

Die Universitätsmedizin Münster (UMM) ist ein traditionsreicher und angesehener Standort, der seit einigen Jahren verschiedene strukturelle Herausforderun5 gen zu bewältigen hat. Die UMM hat bereits wichtige und richtige Schritte eingeleitet,...

„Bei der Universitätsmedizin Münster handelt es sich um einen traditionsreichen Standort, der geprägt ist durch in Teilen herausragende, international sichtbare Forschung sowie eine hervorragende Lehre in der Human- und Zahnmedizin“, sagt Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrats.

Davon zeugen renommierte und prestigeträchtige Verbundförderinstrumente wie das Exzellenzcluster Cells in Motion. Hervorragende Rahmenbedingungen für Lehre und Studium herrschen in Münster dank hochinnovativer Infrastrukturen wie dem Lernzentrum „Limette“. Um Synergien zwischen benachbarten Fächern zu erleichtern und die Translation zu stärken, hat die Universitätsmedizin Münster (UMM) bereits wichtige und richtige Schritte eingeleitet. Dazu gehört wesentlich die geplante Umstrukturierung des bislang relativ kleinteilig organisierten Universitätsklinikums.

Hervorzuheben ist die äußerst engagierte Zahnmedizin, die dank ihrer exzellenten Ausstattung und sehr guten, innovativen Lehre zu den führenden in Deutschland zählt. Sie ist bislang kaum in die Strategie der Universitätsmedizin eingebunden, obwohl sie ein Viertel der Studierenden der Medizinischen Fakultät stellt. Eine strukturelle und finanzielle Herausforderung stellt das defizitäre und stark sanierungsbedürftige Klinikum dar. Für eine positive Weiterentwicklung sollte die UMM in enger Abstimmung mit dem Land NRW eine Strategie entwickeln, um den Sanierungsstau rasch abzubauen und ein nachhaltiges Finanzierungskonzept zu erarbeiten.

Quelle: Wissenschaftsrat, 28.10.2019

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erschienen am Montag, 28.10.2019
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