Umfassende Sicherheitsanalyse zur Telematikinfrastruktur

Umfassende Sicherheitsanalyse zur Telematikinfrastruktur - Kurzbericht (Gematik).

Erfolgreich bestanden: Eine umfassende externe Untersuchung hat im Dezember 2020 die Ende-zu-Ende-Sicherheit der Telematikinfrastruktur der gematik bestätigt. Die 360-Grad-Sicherheitsanalyse hatte die gematik bei zwei international anerkannten Unternehmen aus dem Bereich...

Erfolgreich bestanden: Eine umfassende externe Untersuchung hat im Dezember 2020 die Ende-zu-Ende-Sicherheit der Telematikinfrastruktur der gematik bestätigt. Die 360-Grad-Sicherheitsanalyse hatte die gematik bei zwei international anerkannten Unternehmen aus dem Bereich
Cyber- und Applikationssicherheit – SEQRED S.A. und SEC Consult Unternehmensberatung GmbH – beauftragt, um die eigene Arbeit kritischer Expertise zu unterziehen und das
öffentliche Vertrauen zu stärken.

Dabei standen zentrale Fragen im Mittelpunkt, etwa: Wie groß ist die
Widerstandskraft der Telematikinfrastruktur und der gematik gegenüber
Angriffen? Wird ein solcher Angriff erkannt? Wie schnell wird reagiert? Die
Berater versuchten mit verschiedenen Methoden, mögliche Schwachstellen
aufzudecken.

Holm Diening, Leiter Sicherheit bei der gematik: „Wir haben intensiv prüfen
lassen. Die dabei identifizierten Probleme mussten beseitigt werden. Das haben
wir getan. Aus Sicht der Prüfer steht einem produktiven Einsatz nichts im
Weg.“

Das Sicherheitsniveau wurde insgesamt als hoch eingestuft. Eine identifizierte
Schwachstelle, die es einem potentiellen Angreifer erlaubt hätte, die
Authentifizierung des Signaturdienstes zu umgehen, wurde umgehend erfolgreich
behoben.

Diening: „Die Telematikinfrastruktur erlebt derzeit bedeutende Veränderungen:
Die ersten medizinischen Anwendungen werden bundesweit eingeführt. Auch in
diesem Jahr wird die gematik eine 360-Grad-Sicherheitsanalyse in Auftrag geben,
dieses Mal mit Fokus auf den Schlüsselgenerierungsdienst der elektronischen
Patientenakte. Diese Ergebnisse werden wir wieder im Anschluss
veröffentlichen.“

Quelle: Gematik, 19.01.2021

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erschienen am Dienstag, 19.01.2021