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NRW: 21.552 Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2019

NRW: 21.552 Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2019 (IT.NRW).

Für das Jahr 2019 haben Arztpraxen und Krankenhäuser 21 552 Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in NRW gemeldet. Für das Jahr 2019 haben Arztpraxen und Krankenhäuser 21 552 Schwangerschaftsabbrüche von...

Für das Jahr 2019 haben Arztpraxen und Krankenhäuser 21 552 Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in NRW gemeldet. Für das Jahr 2019 haben Arztpraxen und Krankenhäuser 21 552 Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in NRW gemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 174 Fälle bzw. 0,8 Prozent mehr als 2018 (damals 21 378).
Im Vergleich zum Jahr 2009 (23 143 Abbrüche) war die Zahl der
Schwangerschaftsabbrüche um 6,9 Prozent bzw. 1 591 Fälle niedriger.

2,7 Prozent oder 590 aller Frauen, die einen Abbruch vornehmen ließen, waren
minderjährig, 59 Mädchen waren jünger als 15 Jahre. Neun von zehn Frauen (90,0
Prozent) waren zum Zeitpunkt des Abbruchs 18 bis 39 Jahre alt; die übrigen 7,2
Prozent waren 40 Jahre oder älter.

Mehr als die Hälfte der Frauen (58,9 Prozent) hatte vor dem Abbruch bereits
mindestens ein Kind geboren. Darunter gab es 2 929 Frauen mit drei oder vier
und weitere 440 Frauen mit fünf oder mehr Kindern.

In 41,8 Prozent der Fälle erfolgte der Schwangerschaftsabbruch vor der siebten
Schwangerschaftswoche; etwa drei Viertel (75,6 Prozent) aller Schwangerschaften
wurden vor der neunten und 96,8 Prozent vor der zwölften Woche abgebrochen.

95,9 Prozent der Abbrüche erfolgten im Anschluss an die gesetzlich
vorgeschriebene Beratung. Indikationen aus medizinischen Gründen und aufgrund
von Sexualdelikten waren in 4,1 Prozent der Fälle die Begründung für den
Abbruch. Nur aufgrund dieser Ausnahmetatbestände ist ein legaler Abbruch auch
nach der vollendeten zwölften Schwangerschaftswoche möglich.

96,6 Prozent der Schwangerschaftsabbrüche wurden ambulant in Arztpraxen und
Krankenhäusern durchgeführt; 3,4 Prozent der Eingriffe wurden stationär in
Krankenhäusern vorgenommen. (IT.NRW)

Quelle: IT.NRW, 24.03.2020

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erschienen am Dienstag, 24.03.2020
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