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DKG zur Ankündigung der PKV, niedergelassenen Praxen Extra-Vergütung zu zahlen - PKV muss auch Krankenhäusern helfen myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

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DKG zur Ankündigung der PKV, niedergelassenen Praxen Extra-Vergütung zu zahlen - PKV muss auch Krankenhäusern helfen

DKG zur Ankündigung der PKV, niedergelassenen Praxen Extra-Vergütung zu zahlen - PKV muss auch Krankenhäusern helfen (Deutsche Krankenhausgesellschaft).

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt die Bereitschaft der privaten Krankenversicherung (PKV), niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten durch ein Honorarzuschlag in Höhe von 300 Millionen Euro zu helfen. Mit dem Geld sollen...

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt die Bereitschaft der privaten Krankenversicherung (PKV), niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten durch ein Honorarzuschlag in Höhe von 300 Millionen Euro zu helfen. Mit dem Geld sollen die Umsatzrückgänge der niedergelassenen Mediziner ausgeglichen werden, die wegen der Krise
weniger Patienten in ihren Praxen hatten. „Auch im stationären Bereich gibt
es hohe Ausfälle durch den Wegfall von Erlösen aus der
Behandlung von Privatversicherten. Es ist also im gleichen Maße notwendig, dass
die PKV an die Krankenhäuser einen Pandemiezuschlag leistet“, erklärt Georg
Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

Die PKV wird durch die Belegrückgänge im stationären Bereich von 30 bis 50
Prozent hoch entlastet. Die Freihaltepauschale wird bekanntlich aus
Bundesmitteln aufgebracht. Bereits jetzt hat der Wegfall der Behandlungen zu
Einsparungen bei der PKV von mehr als einer Milliarde Euro geführt. Die
Krankenhäuser dagegen haben hohe Erlösausfälle bei den Wahlleistungen. Geld,
das für die Aufrechterhaltung der stationären Versorgung notwendig ist. „Die
PKV ist gefordert, aus ihren sich durch die Coronakrise ergebenden Überschüssen
einen Beitrag zur Sicherung der Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser in dieser
außerordentlich schwierigen Phase des Gesundheitswesens zu leisten“, so Georg
Baum.

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft, 10.06.2020

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erschienen am Mittwoch, 10.06.2020
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