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Versorgungsrolle verbindet Großkrankenhäuser

Versorgungsrolle verbindet Großkrankenhäuser (Presseaussendung).

AKG-Stufenmodell im Koalitionsvertrag verankert. Aufnahmekriterien orientieren sich an politischen Forderungen. Klinikum Oldenburg wird 26. Mitglied. Auch zu Beginn des nunmehr dritten Pandemiejahres bleiben die Krankenhäuser im Fokus des öffentlichen Interesses....

AKG-Stufenmodell im Koalitionsvertrag verankert. Aufnahmekriterien orientieren sich an politischen Forderungen. Klinikum Oldenburg wird 26. Mitglied. Auch zu Beginn des nunmehr dritten Pandemiejahres bleiben die Krankenhäuser im Fokus des öffentlichen Interesses. Die AKG-Kliniken sind bis heute der einzige Krankenhausverband in Deutschland,
der sich alleine aus der Versorgungsrolle seiner Mitglieder definiert. Mit dem Bekenntnis der Ampelkoalition im Koalitionsvertrag zum AKG-Stufenmodell ist die
Weichenstellung für eine Neuordnung der Krankenhauslandschaft geschaffen. In
Anlehnung an das eigene Stufenmodell haben die AKG-Kliniken ihre
Aufnahmekriterien für die Mitgliedschaft angepasst. Demnach sind neben der
Trägerschaft und Größe als weitere Kriterien die umfassende Notfallstufe sowie
eine überdurchschnittliche Anzahl an vorgehaltenen Fachabteilungen
hinzugekommen. „Auf dieser Basis gibt es insgesamt rund 47 Krankenhäuser in
Deutschland, die der Versorgungsrolle unseres Zusammenschlusses entsprechen“,
fasst Nils Dehne, Geschäftsführer der Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser
(AKG-Kliniken) zusammen.

„Das Klinikum Oldenburg passt mit seinen umfangreichen Verbindungen und
Netzwerken in der Region hervorragend zu unserem Versorgungsverständnis“ freut
sich Dr. Matthias Bracht, Vorstandsvorsitzender der AKG-Kliniken und begrüßt
das 26. Mitglied sehr herzlich.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 wurde das Klinikum Oldenburg in der Allianz
aufgenommen. Für die beiden Vorstände der Klinikum Oldenburg AöR, Rainer
Schoppik und Dr. Christiane Stehle, ist der Beitritt geradezu zwingend: “Das
Klinikum Oldenburg ist als Maximalversorger auf dem Weg zum
Universitätsklinikum und zugleich in kommunaler Trägerschaft. Daher freuen wir
uns auf den Austausch unter „Gleichgesinnten“ und die gegenseitigen Impulse.”

Immer mehr Akteure der Gesundheitspolitik erkennen die dringende Notwendigkeit
von klar definierten Versorgungsrollen an. Gerade in der Pandemiebewältigung
fehlte es an verlässlichen Differenzierungsmerkmalen für eine zielgerichtete
Einbindung und Unterstützung der relevanten Krankenhäuser. Natürlich braucht es
dafür auch eine neue Finanzierungslogik, damit sich jedes Krankenhaus auf seine
spezifische Versorgungsrolle fokussieren kann. Das gilt für eine pandemische
Notlage genauso wie für eine zukunftsfähige und nachhaltige
Versorgungslandschaft.

Quelle: Presseaussendung, 10.01.2022

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erschienen am Dienstag, 11.01.2022