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Rhön-Klinikum: Vorstandsvorsitzender mit Appell an Großaktionäre myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

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Rhön-Klinikum: Vorstandsvorsitzender mit Appell an Großaktionäre

Rhön-Klinikum: Vorstandsvorsitzender mit Appell an Großaktionäre (Pressemitteilung).

Vorstandsvorsitzender richtet Appell an Großaktionäre und unterstreicht in virtueller außerordentlicher Hauptversammlung umfassendes Engagement im Kampf gegen Corona-Pandemie – Veränderung im Aufsichtsrat Auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM AG hat...

Vorstandsvorsitzender richtet Appell an Großaktionäre und unterstreicht in virtueller außerordentlicher Hauptversammlung umfassendes Engagement im Kampf gegen Corona-Pandemie – Veränderung im Aufsichtsrat Auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM AG hat der Vorstand einen eindringlichen Appell an die Großaktionäre gerichtet, das
Unternehmen im Übernahmeprozess bei den vielfältigen Initiativen auf dem Gebiet
der Digitalisierung, dem Einstieg in den Wachstumsmarkt der Telemedizin und der
integrierten Gesundheitsversorgung mit dem Campus-Konzept, zu unterstützen.
Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG, sagte: „Die
beschrittenen Wege erforderten und erfordern erhebliches Engagement, aber auch
Tempo, um im Wettbewerb und gegen die sich weiter verschärfende Regulierung des
Marktes bestehen zu können. Insoweit darf ich im Namen des Vorstands auch an
dieser Stelle noch einmal eindringlich an alle Aktionäre appellieren, einen Weg
zu finden, ihre Interessen auszugleichen und die Situation möglichst zu
befrieden.”

Die außerordentliche Hauptversammlung fand auf ausschließliches Verlangen der
Aktionäre B. Braun Melsungen AG (“B. Braun”) und der Asklepios Kliniken GmbH &
Co. KGaA (“Asklepios”) statt. Die Einberufung hatten beide Aktionäre unabhängig
voneinander im Zusammenhang mit dem von Asklepios am 8. April 2020 bekannt
gemachten freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot gefordert.

Bei der außerordentlichen Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM AG waren zur
Abstimmung 81,69 Prozent des eingetragenen Grundkapitals vertreten. Die
außerordentliche Hauptversammlung fand aufgrund des Gesetzes zur
COVID-19-Pandemie vom 27. März 2020 als virtuelle Hauptversammlung ohne
physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten statt. Die
ordentliche Hauptversammlung, auf der auch über den Gewinnverwendungsvorschlag
von Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt werden wird, wird in der zweiten
Augusthälfte stattfinden.

Auf der Tagesordnung standen die Aussprache zum Übernahmeangebot von Asklepios,
die Beschlussfassung über eine Änderung der Satzung, die Beschlussfassung über
die Abberufung von Aufsichtsratsmitgliedern sowie die Wahlen von
Ersatzmitgliedern für den Aufsichtsrat.

Der Vorstand ging unter Tagesordnungspunkt 1 auf die gemäß § 27 Abs. 1 WpÜG
vorgeschriebene begründete Stellungnahme zum vorliegenden Übernahmeangebot ein,
die am 22. April 2020 veröffentlicht wurde. In dieser Stellungnahme hat der
Vorstand die für die RHÖN-KLINIKUM AG-Aktien gebotene Gegenleistung von 18 Euro
je Anteilsschein aus finanzieller Sicht als angemessen erachtet. Wie der
Vorstand bei der Veranstaltung betonte, hat er sich bei all seinen
Entscheidungen über die Anträge der beiden Aktionäre Asklepios und B. Braun
nach sorgfältiger Prüfung und intensiver Beratung mit den begleitenden
Rechtsanwaltskanzleien in Einklang mit den geltenden Bestimmungen des
Aktiengesetzes und des Wertpapierübernahmegesetzes getroffen. Inhaltlich stand
einzig und alleine die Frage nach dem besten Handeln im Unternehmensinteresse
im Zentrum der Überlegungen.

Mit einer Mehrheit von 67,54 Prozent stimmten die Aktionäre unter Punkt 2 der
Tagesordnung gegen eine von Aktionär B. Braun geforderte Satzungsänderung und
folgten damit der Empfehlung des Vorstands. Dieser hatte darauf hingewiesen,
dass es im derzeit schwierigen Markt- und Wettbewerbsumfeld wichtig sei, dass
die RHÖN-KLINIKUM AG ihre Handlungsfähigkeit behalte. “Diese sehen wir im
Vorstand durch die Forderung des Großaktionärs B. Braun nach einer
Satzungsänderung mit einer pauschalen Anhebung des dortigen
Mehrheitserfordernisses von aktuell 50 auf 75 Prozent als gefährdet an. Das
wäre im Übrigen auch keine marktübliche Regelung”, hieß es in der Rede des
Vorstandsvorsitzenden.

Unter Punkt 3 der Tagesordnung stimmten die Aktionäre über die Abwahl
verschiedener Aufsichtsratsmitglieder ab. Die Aktionäre haben mit einer
Mehrheit von 62,44 Prozent des eingetragenen Grundkapitals für die von den
Aktionären Asklepios und B. Braun geforderte Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes
Frau Dr. Annette Beller gestimmt. Die Aktionäre haben mit einer Mehrheit von
62,43 Prozent für die von den Aktionären Asklepios und B. Braun geforderte
Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes Frau Dr. Katrin Vernau gestimmt.

Darüber hinaus haben die Aktionäre mit einer Mehrheit von 68,39 Prozent des
eingetragenen Grundkapitals gegen eine von Aktionär B. Braun geforderte Abwahl
des Aufsichtsratsmitgliedes Herrn Eugen Münch gestimmt. Die Aktionäre haben mit
einer Mehrheit von 68,39 Prozent gegen eine von Aktionär B. Braun geforderte
Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes Herrn Wolfgang Mündel gestimmt. Die
Aktionäre haben mit einer Mehrheit von 68,39 Prozent gegen eine von Aktionär B.
Braun geforderte Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes Herrn Prof. Dr. Gerhard
Ehninger gestimmt. Die Aktionäre haben mit einer Mehrheit von 68,40 Prozent
gegen eine von Aktionär B. Braun geforderte Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes
Herrn Jan Hacker gestimmt. Die Aktionäre haben mit einer Mehrheit von 68,39
Prozent gegen eine von Aktionär B. Braun geforderte Abwahl des
Aufsichtsratsmitgliedes Frau Christine Reißner gestimmt. Die Aktionäre haben
mit einer Mehrheit von 68,39 Prozent gegen eine von Aktionär B. Braun
geforderte Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes Frau Dr. Brigitte Mohn gestimmt.

Unter Punkt 4 der Tagesordnung stimmten die Aktionäre über die Wahl
verschiedener Aufsichtsratsmitglieder ab.

Die Aktionäre haben mit einer Mehrheit von 92,52 Prozent für die von den
Aktionären Asklepios und B. Braun geforderte Wahl des Aufsichtsratsmitgliedes
Herrn Dr. Jan Liersch gestimmt. Die Aktionäre haben mit einer Mehrheit von
92,52 Prozent für die von den Aktionären Asklepios und B. Braun geforderte Wahl
des Aufsichtsratsmitgliedes Frau Dr. Julia Dannath-Schuh gestimmt. Die neu
gewählten Aufsichtsratsmitglieder treten somit die Nachfolge der zuvor
abgewählten Aufsichtsratsmitglieder Frau Dr. Annette Beller und Frau Dr. Katrin
Vernau an.

Nach dieser Wahl setzt sich der Aufsichtsrat ab sofort wie folgt zusammen: Herr
Eugen Münch, Herr Georg Schulze-Ziehaus, Herr Wolfgang Mündel, Herr Peter
Berghöfer, Frau Dr. Julia Dannath-Schuh, Prof. Dr. Gerhard Ehninger, Herr Jan
Hacker, Herr Stefan Härtel, Herr Klaus Hanschur, Frau Meike Jäger, Herr Dr. Jan
Liersch, Frau Dr. Brigitte Mohn, Frau Christine Reißner, Herr Oliver Salomon,
Frau Evelin Schiebel und Frau Natascha Weihs. Die Wahlperiode des aktuellen
Aufsichtsrates endet regelhaft mit dem Ende der Hauptversammlung, die über die
Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2019 beschließt.

In seiner Rede hob Stephan Holzinger auch das Engagement der Belegschaft im
Kampf gegen die Corona-Pandemie hervor: “Wir haben in der Corona-Krise
frühzeitig entschlossen gehandelt, um bestmöglich auch eine rasch steigende
Anzahl von COVID-19-Patienten behandeln zu können und uns dabei als ein sehr
zuverlässiger Partner für Kommunen, Länder, den Bund und die Rettungsdienste
erwiesen. Dass die Versorgung aller Patienten in dieser Ausnahmesituation
bislang gut gelungen ist, verdanken wir auch dem sehr engagierten Einsatz
unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die neben einem enormen
Verantwortungsbewusstsein auch Teamgeist, Engagement und großes Mitgefühl für
alle Patienten und ihre Angehörigen gezeigt haben. Dafür möchte ich allen im
Namen des Vorstands meinen herzlichsten Dank aussprechen.“

Quelle: Pressemitteilung, 03.06.2020

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erschienen am Donnerstag, 04.06.2020
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