Entlassmanagement strukturiert Umsetzung mit Routinedaten myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

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Entlassmanagement strukturiert Umsetzung mit Routinedaten

Umsetzung eines strukturierten Entlassmanagements mit Routinedaten (DKI).

Auftraggeber: Das Projekt wird mit Mitteln des Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefördert Konsortialpartner: aQUA-Institut (Konsortialführer), Bitmarck, BKK Dachverband, Deutsches Krankenhausinstitut, Knappschaft Bahn See, Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung)...

Auftraggeber: Das Projekt wird mit Mitteln des Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefördert Konsortialpartner: aQUA-Institut (Konsortialführer), Bitmarck, BKK Dachverband, Deutsches Krankenhausinstitut, Knappschaft Bahn See,
Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung) Beginn: April 2019
Ende: März 2022

Hintergrund
Fehlende einheitliche Standards bzw. der Identifikation von
Krankenhauspatienten mit einem erhöhten Risiko für poststationäre
Versorgungsprobleme sowie Mängel im sektorenübergreifenden Informationsfluss
gehören zu den am häufigsten genannte Problemen bei der Sicherstellung für eine
qualitativ hochwertige Versorgung für diese Zielgruppe.

Ziele
Ziel der neuen Versorgungsform ist die Vermeidung von Versorgungslücken nach
Entlassung aus der stationären Versorgung durch frühzeitige und korrekte
Identifizierung von Versorgungsbedarfen der Patienten, Reduktion von
Komplikationen (z.B. Wiederaufnahmen), bedarfsgerechte Versorgung, sowie die
Einbindung und Empowerment von Patienten.

Um die Krankenhäuser im Zuge der Patientenaufnahme beim initialen Assessment
der Versorgungsbedarfe zu unterstützen wird ein neuer, automatisierter
Informationsfluss von den Krankenkassen zu den Krankenhäusern etabliert. Auf
Basis von Routinedaten werden hierbei kurz nach Anforderung (möglichst in
Echtzeit) ausgewählte Informationen bisheriger Inanspruchnahmen (z.B. vorherige
Krankenhausaufenthalte) und Prognosemodelle zur Einschätzung des
nach-stationären Versorgungsbedarfs übermittelt und auf dieser Basis das
Entlassmanagement gezielt geplant.

Methodik
Kontrollierte Studie mit quantitativer Ergebnisevaluation anhand der primären
Outcomes der Vermeidung von Notfallwiederaufnahmen (Datenquelle: Routinedaten)
und Beurteilung des Übergangs aus Patientensicht (Datenquelle:
Patientenbefragungen) sowie Prozessevaluation der neuen Versorgungsform
(Datenquelle: Routinedaten und Befragungen der Prozessbeteiligten).

Quelle: DKI, 15.02.2019

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erschienen am Freitag, 15.02.2019