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Schweiz: Die Zahl der MRI-Geräte in den Spitälern ist innerhalb von fünf Jahren um 25% gestiegen

Schweiz: Die Zahl der MRI-Geräte in den Spitälern ist innerhalb von fünf Jahren um 25% gestiegen (Bundesamt f. Statistik).

2019 waren die Schweizer Spitäler mit insgesamt 215 MRI-Geräten ausgestattet. Das sind 25% mehr als fünf Jahre zuvor. Zusätzlich verfügten sie über 219 CT-Scanner (+9% gegenüber 2014). Schweizweit wurden 2019...

2019 waren die Schweizer Spitäler mit insgesamt 215 MRI-Geräten ausgestattet. Das sind 25% mehr als fünf Jahre zuvor. Zusätzlich verfügten sie über 219 CT-Scanner (+9% gegenüber 2014). Schweizweit wurden 2019 rund 1,18 Millionen CT-Untersuchungen und 1,06 Millionen MRI-Untersuchungen durchgeführt.
CT-Scanner kommen in den Spitälern immer häufiger zum Einsatz. 2014 wurden mit
jedem Gerät im Durchschnitt 11 Aufnahmen pro Tag erstellt, gegenüber 13 im Jahr
2019. Dies sind einige Ergebnisse aus der neuen Publikation des Bundesamtes für
Statistik (BFS) zur medizintechnischen Ausstattung von Spitälern und
Arztpraxen.

Bildgebende Geräte sind für die Diagnosestellung und die Patientenbehandlung
oft unverzichtbar. Magnetresonanztomografen (MRI) wurden 2019 in 70% der
Spitäler für allgemeine Pflege verwendet. Insgesamt kamen 215 MRI-Geräte zum
Einsatz – 25% mehr als 2014. Schweizweit standen pro Million Einwohnerinnen und
Einwohner 25 MRI-Geräte zur Verfügung, gegenüber 20,9 im Jahr 2014. Am besten
ausgestattet sind Kantone mit einem Universitätsspital: Basel-Stadt verzeichnet
51,1 MRI-Geräte pro Million Einwohnerinnen und Einwohner, Bern 40,4 und Waadt
34,8.

Die Basler und die Tessiner Bevölkerung nutzt MRI am häufigsten

Obwohl die MRI-Geräte ungleich auf die Schweiz verteilt sind, variiert die Zahl
der MRI-Untersuchungen kantonal nur wenig. Aufgeschlüsselt nach Wohnkanton der
Patientinnen und Patienten zeigt sich ein relativ ausgeglichenes Bild mit
Werten zwischen 104 und 126 Untersuchungen pro 1000 Einwohnerinnen und
Einwohner in 20 Kantonen. Der gesamtschweizerische Durchschnitt liegt bei 117
Untersuchungen. Besonders häufig genutzt werden MRI von der Basler und der
Tessiner Bevölkerung (138 bzw. 144 Untersuchungen pro 1000 Einwohner/innen).
Patientinnen und Patienten aus Schaffhausen und Appenzell hingegen nehmen MRI
am wenigsten in Anspruch.

CT-Scanner: Die Schweiz gehört europaweit zu den bestausgestatteten Ländern

2019 gab es in der Schweiz 332 Computertomografen (CT-Scanner). CT-Scanner sind
mit einem Computer verbundene Röntgengeräte, die von den verschiedenen
Körperteilen Schnittbilder erstellen. Die 332 in der Schweiz verfügbaren
CT-Scanner verteilen sich auf Spitäler und Spezialkliniken (219) sowie auf
ambulante Zentren wie Zentren für bildgebende Verfahren (113). Im europäischen
Vergleich steht die Schweiz mit 39,7 CT-Scannern pro Million Einwohnerinnen und
Einwohner hinter Island, Dänemark und Griechenland an vierter Stelle.

Bei den Schweizer Grossregionen weist die Genferseeregion mit 52,6 CT-Scannern
pro Million Einwohnerinnen und Einwohner die grösste Gerätedichte auf. Dahinter
folgen das Tessin (45,5), die Ostschweiz (38,9), die Nordwestschweiz (38,4),
Zürich (33,8) und der Espace Mittelland (32,9). Die Zentralschweiz bildet mit
29,3 CT-Scannern pro Million Einwohnerinnen und Einwohner das Schlusslicht. In
dieser Grossregion ist das Angebot in den letzten Jahren wie auch im Tessin
gewachsen. In der Genferseeregion, im Espace Mittelland und in der Ostschweiz
scheint sich die Zahl der CT-Scanner hingegen zu stabilisieren.

CT-Scanner werden kantonal unterschiedlich häufig genutzt

2019 wurden mit jedem CT-Scanner durchschnittlich 3573 Untersuchungen
durchgeführt, das sind 8,9 pro Tag. Kantonal sind grosse Unterschiede zu
beobachten. Mit weniger als sechs Untersuchungen pro Tag werden die CT-Scanner
in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Schwyz, Freiburg und Wallis am
wenigsten gebraucht. Umgekehrt kommen sie in den Kantonen Solothurn (18
Untersuchungen pro Tag) und Neuenburg (15) am häufigsten zum Einsatz. In diesen
beiden Kantonen stehen schweizweit auch die wenigsten CT-Scanner pro Million
Einwohnerinnen und Einwohner.

Quelle: Bundesamt f. Statistik, 23.04.2021

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erschienen am Freitag, 23.04.2021