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Zur Beziehung zwischen Operationszeit und perioperativen Komplikationen bei gefäßchirurgischen Eingriffen

Zur Beziehung zwischen Operationszeit und perioperativen Komplikationen bei gefäßchirurgischen Eingriffen (Springer).



Ob neben bekannten Risikofaktoren wie der Größe des Eingriffs und der Komorbidität des Patienten auch die Operationszeit als Maß für das Risiko eines gefäßchirurgischen Eingriffs gelten kann, ist bisher kaum überprüft worden.
[...]

Folgerung
[...]
und damit als Qualitätsindikator nicht nutzbar.

Was fehlt und nicht beschrieben wurde, ist zunächst die Erarbeitung von
Standardoperationszeiten für bestimmte Eingriffe. Dabei sollte zwischen
komplikationsfreien und komplikativen Eingriffen unterschieden werden. Bei den
komplikationslos verlaufenen Operationen könnten dann lange Operationszeiten
eventuell auch als ein Maß für die Schwere des Lokalbefundes gelten und damit
sogar später einmal bei zu definierenden Eingriffen im DRG (Diagnosis Related
Groups)-System Berücksichtigung finden, wie dies – um ein einfaches Beispiel zu
wählen – bei dem chirurgischen Wunddebridement geläufig ist. (Dort wird seit
Langem schon zwischen OPS-Code „5-896.0** Kleinflächig“ und OPS-Code „5-896.1**
Großflächig“ unterschieden).

Der Operationsbereich ist der teuerste Platz eines Krankenhauses.
[...]

Wir haben demnach damit begonnen, für bestimmte gefäßchirurgische Eingriffe in
einer Multizenterstudie die Operationszeiten zu erfassen. Unterschieden werden
soll zwischen den Operationszeiten bei komplikationslosen und komplikativen
Eingriffen in einer konsekutiven Serie, ohne Ausschlusskriterien. Die Frage
wird sein, wie sich die beteiligenden Kliniken in ihren durchschnittlichen
Operationszeiten unterscheiden und welche Beziehung jeweils zwischen
Operationszeit, Krankenhauswiederaufnahmerate und Krankenhausverweildauer
besteht.

Quelle: Springer, 30.11.2021

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